head
"Vielfalt erhalten – Zukunftsfähig gestalten"
Kita-Symposium der Evangelischen Kirche in Karlsruhe am Freitag, 22. Juli // Vorstellung der Trägerkonzeption // Zertifizierung der 48 Kindertageseinrichtungen
















(Karlsruhe, 22. Juli 2016) Einen Platz für das eigene Kind in einer Kindertageseinrichtung – damit müssen sich Eltern oftmals schon sehr früh beschäftigen, vor allem in Großstädten wie in Karlsruhe. "Wir betreuen aktuell insgesamt 2450 Kinder in unserem insgesamt 48 Kindertageseinrichtungen hier in der Stadt, haben jedoch mehr Anfragen als Plätze", erklärte heute Vormittag Kirsten Golz, Abteilungsleiterin Kindertageseinrichtung der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Und es stelle sich bei den Eltern nicht nur die Frage nach einem Kita-Platz für ihr Kind und ihre Kindern sondern auch nach dem Konzept, den Öffnungszeiten, den pädagogischen Angeboten, die vor Ort gemacht werden. "Mit diesen und weiteren wichtigen Fragen haben wir uns in den letzten zwei Jahren intensiv beschäftigt und haben eine Trägerkonzeption erarbeitet und veröffentlichen diese heute“, sagte Thomas Schwarz, Schuldekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe und Vorsitzender des synodalen Ausschusses für Kindertageseinrichtungen (KIA). Sehr wichtig der Evangelischen Kirche als Träger die Willkommenskultur, führte Schwarz weiter aus. Catarina Huber erlebt das jeden Tag. Sie leitet die ökumenische Kindertageseinrichgung "Shalom" im Bergwald, die zu einem Familienzentrum geworden ist. "Wir haben ein Spannungsfeld, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen. Was ist unser Anspruch? Was wollen die Eltern? Was brauchen Kinder und was ist nötig um dem gerecht zu werde", sagte Huber. Zwischen drei und fünf Jahren verbringen Kinder in der heutigen Zeit in Kindertageseinrichtungen – eine lange Zeit, die wichtig ist, für die Entwicklung der Kinder.  



"mehr_als_ohne_dach" 2016 bei DAS FEST vom Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Juli 2016
Ein Raum für Neugierige, für Jugendliche, junge Erwachsene und weitere Interessierte

Die Besucher von "DAS FEST", das vom Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Juli stattfindet, genießen vor allem eines: die Live-Musik und die Bands, die in der Günther-Klotz-Anlage auftreten. Bereits zum vierten Mal gibt es bei "DAS FEST" aber außerdem ein Projekt vom Evangelischen Jugendwerk Karlsruhe, Katholischen Jugendhaus Karlsruhe, dem Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe und der Fachstelle Junge Erwachsene in der Erzdiözese Freiburg.

"mehr_als_ohne_dach" ist ein religionsoffenes Angebot für Jugendliche, junge Erwachsene und andere Neugierige. "Ein Raum zum Entdecken, Experimentieren, Suchen und Finden, ein etwas anderes Angebot neben dem Festtrubel", erklärt Stefanie Hügin, Bezirksjugendreferentin im Evangelischen Jugendwerks Karlsruhe. "Dieses Jahr dreht sich passend zu den bevorstehenden Sommerferien alles um das Thema „Reise und Unterwegs sein". Wir laden die Besucherinnen und Besucher ein, mit allen Sinnen auf (d)eine Reise zu gehen!", so die Bezirksjugendreferentin. Der Raum ohne Dach ist 3,50 Meter hoch, hat einen Durchmesser von 7,50 Metern und ist Teil der Infomeile des Stadtjugendausschusses.



"Mensch Luther"
"Zeitreise mit allen Sinnen" // Vom 17. September bis 20. November in der Matthäuskirche Karlsruhe

(Graben-Neudorf, 14.07.2016). Am 31. Oktober 1517 soll Martin Luther seine 95 Thesen an die Eingangstür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt haben. Ein Nachbau dieser "Thesentür" steht derzeit mit zahlreichen weiteren Kulissenteilen wie der Wartburg oder Luthers Studierstube in einer ehemaligen Tennishalle in Graben-Neudorf. Dort laufen die Vorbereitungen für die interaktive Wanderausstellung "Mensch Luther" auf Hochtouren, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten.

Mit der in acht Monaten beginnenden Sonderschau widmet sich die Evangelische Landeskirche in Baden dem Leben und Wirken des Reformators. Die ersten Termine im Jubiläumsjahr 2017 stehen bereits fest: Vom 15. Mai bis zum 28. Juli ist die "Zeitreise mit allen Sinnen" in der Schlosskirche Pforzheim zu sehen, vom 17. September bis zum 20. November in der Matthäuskirche Karlsruhe.


"Nicht die Gewalt soll das letzte Wort haben, sondern der Friede"
Landesbischof Cornelius-Bundschuh, Evangelische Landeskirche in Baden, zum Attentat in Nizza

Karlsruhe, (15.07.2016). Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh, Evangelische Landeskirche in Baden, zeigt sich entsetzt über das Attentat in Nizza und ruft zu einem friedlichen Miteinander auf.
 

Jochen Cornelius-Bundschuh: "Wir sind fassungslos, über das, was in Nizza geschehen ist, über Gewalt, die sich gegen Menschen richtet, die ihr Land und das Leben in Freiheit feiern. Wir beten für alle, die von diesem schrecklichen Anschlag betroffen sind um Kraft und Trost. Wir beten für uns alle um Wege zu einem friedlichen Miteinander. Nicht die Gewalt soll das letzte Wort haben, sondern der Friede, nicht der Tod, sondern das Leben, nicht die Angst, sondern das Vertrauen."



"Von der regenerativen Kraft christlicher Theologie für den Verfassungsschutz"
EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm vor Karlsruher Bundesjustiz

Karlsruhe, (13.07.2016). Als "ungeheuer kostbar" hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, den liberalen Rechtsstaat bezeichnet. In einem Festvortrag zu "Recht und Gerechtigkeit. Voraussetzungen und Zuspitzungen aus christlicher Perspektive" verwies er am Dienstag (12.07.) auf die tragende Rolle christlicher Werte für eben diesen Rechtsstaat. Jedes Jahr laden der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh, und der Erzbischof von Freiburg, Stephan Burger, die Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesgerichtshofs und die dort ansässigen Rechtsanwälte sowie der Bundesanwaltschaft ein. In diesem Jahr trafen sie sich im Albert-Schweitzer-Saal neben der evangelischen Christuskirche in Karlsruhe zum Jahresempfang im Rahmen des Karlsruher Foyers Kirche und Recht.

In seinem Festvortrag vor rund 180 Gästen sprach der EKD-Ratsvorsitzende und Landesbischof von Bayern unter anderem von der "regenerativen Kraft christlicher Theologie für den übergreifenden Konsens unserer Verfassung, beispielsweise zur Unantastbarkeit der Menschenwürde". "Der Kampf gegen die Verletzung der Menschenwürde berührt den Kern des Glaubens an den Gott, der sich in Jesus Christus den Menschen gezeigt hat", so Bedford-Strohm am Dienstag in Karlsruhe. Dass rechtspopulistische oder gar rechtsradikale Gruppierungen den Begriff des Christlichen Abendlandes benutzten, bezeichnete er als "absurd", sei doch deren "markantestes Charakteristikum ihre menschliche Kälte", so Bedford-Strohm. "Weiter entfernt von prägenden christlichen Grundorientierungen wie Nächstenliebe, Empathie oder Eintreten für Schwachen als diese Gruppierungen kann man kaum sein".


200 Jahre mittendrin – Die evangelische Stadtkirche Karlsruhe
Ausstellung in der Krypta der Stadtkirche vom Sonntag, 10. Juli bis Sonntag, 11. September

Am Pfingstsonntag, im Jahr 1816 wurde die Evangelische Stadtkirche Karlsruhe feierlich eingeweiht. Sie steht somit nun schon seit 200 Jahren im Herzen der Stadt am Marktplatz. Die Ausstellung in der Krypta des Hauses zeigt die wechselvolle Geschichte der Kirche, von der Grundsteinlegung bis heute nach. Aktuelle Kunstwerke von Oleg Kauz, Dorina Strecker und Hilke Turré dienen als Dialogobjekte. Sie werden die Atmosphäre des einst prunkvoll mit Sternen ausgemalten Innenraums der Krypta wieder aufleben lassen.

Der Eröffnungsgottesdienst mit anschließender Ausstellungseinführung fand am Sonntag, 10. Juli statt.

Während der Öffnungszeiten der Ausstellung ist bei guter Witterung ein Aufstieg zur Turmplattform möglich.





Eine Box voll Bücher, eine Box voll (Lese)Glück
Volksbank Karlsruhe-Stiftung übergibt Literatur an zehn Kindertageseinrichtungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe // Zwei Bücherboxen auch für Kitas der Evangelischen Kirche in Karlsruhe

(Karlsruhe, 4. Juli 2016) Eine große Box voll mit Büchern, über die freuen sich insgesamt zehn Kindertageseinrichtungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Die Volksbank Karlsruhe-Stiftung übergab heute Nachmittag in ihrer Hauptverwaltung die Zusammenstellung von 30 Kinderbüchern im Wert von 650 Euro an Erzieherinnen und Erzieher der Kindertageseinrichtungen. Auch die evangelischen Kindertageseinrichtungen "Kinderarche" in Mühlburg und "Reinhold-Schneider-Straße" in Rüppurr bekamen eine Bücherbox überreicht. "Durch unsere Sachspende sollen viele Kinder einen Nutzen haben, das ist auch im Sinne der Stifter unserer Volksbank Karlsruhe-Stiftung", informierte Hubert Meier, Vorstand der Volksbank Karlsruhe und Volksbank Karlsruhe-Stiftung die Anwesenden. Er freue sich, dass jede Kindertageseinrichtung so viele  Bücher mit Vorlesegeschichten für Kinder erhalte und er erinnere sich selbst sehr gerne an seine Kindheit und Zeit im Kindergarten und das Vorlesen dort, so Meier weiter.



Vom Kirchturm der Kleinen Kirche in die Krypta der Evangelischen Stadtkirche
270 Kilogramm schwere Kirchenglocke wurde 1717 gegossen und ist eine der ältesten Glocken in Karlsruhe

(Karlsruhe, 4. Juli 2016) Ein kleiner Kran stand heute Vormittag bei der Kleinen Kirche in der Kaiserstraße und dieser beförderte an einem Seilzug eine Kirchenglocke aus dem Kirchturm. Viele Passanten und interessierte Bürger blieben stehen und beobachteten wie sich die 270 Kilogramm schwere Glocke langsam nach unten bewegte. Diese ist eine der ältesten Glocken Karlsruhes, die für die Schlosskirche zur Einweihung 1717 gegossen wurde. "Sie wird jetzt in die Krypta der Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz gebracht und ist dann dort im Rahmen der aktuellen Ausstellung "200 Jahre mittendrin“, die am kommenden Sonntag, 10. Juli, eröffnet wird, zu sehen", informierten Pfarrer Dirk Keller und Pfarrerin Claudia Rauch von der evangelischen Alt- und Mittelstadtgemeinde. Die Eröffnung der Ausstellung findet nach dem Gottesdienst, der um 10.30 Uhr beginnt, in der Krypta statt- Bürgermeister Wolfram Jäger, Stadt Karlsruhe, und weitere Personen aus dem öffentlichen Leben würdigen diese.




Doppelhaushalt verabschiedet
Sitzung der Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Karlsruhe fand am Freitag, 24. Juni im Albert-Schweitzer-Saal statt

(Karlsruhe, 27. Juni 2016) Mit Zahlen beschäftigten sich die Synodalen der Evangelischen Kirche in Karlsruhe am vergangenen Freitag, mit Haushaltszahlen. 78 von insgesamt 104 Mitgliedern der Stadtsynode, nahmen an der öffentlichen Sitzung im Albert-Schweitzer-Saal teil und wurden über den Doppelhaushalt 2016/2017, inklusive aller Sonderhaushalte (Kretschmar-Huber-Stiftung, Stiftung Junge Bergdörfer, Ökumenische Gesellschaft kirchlicher Gemeindearbeit Bergwald sowie Diakonisches Werk mit Betrieb gewerblicher Art), informiert und verabschiedeten diesen. "Im Jahr 2016 umfasst das Haushaltsvolumen insgesamt 67 Millionen Euro und 66 Millionen Euro für das Jahr 2017", sagte Lothar Stängle, Leiter der Evangelischen Kirchenverwaltung Karlsruhe. Er freue sich, dass es "kaum Veränderungen zu den Haushalten von 2014 und 2015 dass der Haushalt ausgeglichen ist."

Die Haushaltssumme besteht zu 59 Prozent über Steuern und Zuweisungen, 31 Prozent bestehen aus Einnahmen aus Vermögen (Mieteinnahmen und Elternbeiträgen aus den Kindertageseinrichtungen), die restlichen zehn Prozent aus Rücklagen und Kollekten.



Zeichen setzen gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt
Rund 2000 Bürgerinnen und Bürger bildeten die Menschenkette in der Karlsruher Innenstadt

(Karlsruhe, 20. Juni 2016) Als gestern Mittag um 12.00 Uhr die Glocken der evangelischen Stadtkirche am Marktplatz läuteten, hielten sich die Menschen auf dem Marktplatz an den Händen und zeigten ihre Verbundenheit. Rund 2000 Bürger waren in die Innenstadt gekommen um ein Zeichen zu setzen und "Ja" zu sagen, gegen gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit; unabhängig von Glaube, Herkunft, Hautfarbe und sexueller Identität: mit der Menschenkette, die sich in einer Linie rund um den Standort der ehemaligen Synagoge in der Kronenstraße über den Kronenplatz/Jubez, die evangelische Stadtkirche, das Rathaus hin zum Platz der Grundrechte gebildet hatte, standen die Teilnehmer für die Unantastbarkeit der Menschenwürde und die Wahrung der Menschenrechte. Zum Schluss stiegen Luftballons in den Himmel, die die Teilnehmer in den Händen gehalten hatten.



« vorherige Seite [ 1 2 3 ... 9 10 ] nächste Seite »
Archiv
nach oben nach oben Evangelisch Kirche Karlsruhe :: Copyright © 2006 - 2012 - Alle Rechte vorbehalten :: Impressum